Motorsport- und Handballfans kamen voll auf ihre Kosten

• TV Nieder-Olm 4 - HSV Alzey 2 21:28

Motorsport- und Handballfans kamen voll auf ihre Kosten
Zum Jahresende stand noch einmal ein absolutes Topspiel auf dem Spielplan der C-Klasse Rheinhessen. 14 Tage nach der ersten Saisonniederlage gegen Nierstein hieß es hierbei für den „HSV-Kindergarten“ nochmals alle Kräfte zu bündeln um diese sportliche Klippe verlustpunktfrei zu umschiffen. Bemerkung am Rande, zur absolvierten Partie in Nierstein. Im Nachgang stellte sich wohl heraus das diese bei der vergangenen Begegnung einen Spieler „eingesetzt“ ( er spielte wohl keine Minute, stand aber auf dem Spielberichtsbogen ) hatten der nicht spielberechtigt war, Folge daraus, Spielverlust für den eigentlichen Gewinner, Punktegutschrift für den eigentlichen Verlierer. DIE Presse meint hierzu: Da stößt ein Regelwerk dann irgendwo auch an seine Grenzen, jener der sportlich in so einer Partie klar unterlegen ist ( wohl gemerkt, ohne das der „fehlbare Spieler“ ins Spielgeschehen eingegriffen hätte ) kann sich da auch im Nachgang nur sehr bedingt über eine „Punktegutschrift“ freuen, „muss“ sie aber letztlich akzeptieren…..
Zurück zur anstehenden Partie. TV Nieder-Olm IV hieß der nicht zu unterschätzende Gegner, zeigte dieser doch beim 20:20 im Hinspiel bereits wie schwer es ist die Punkte dort allesamt zu entführen. An sich eine normale Vorbereitung auf den Gegner, ohne besondere Höhepunkte, wenn nicht nach dem Abschlusstraining eine „Bombe“ geplatzt wäre. In einem Nebensatz gab König Volker bekannt, er fährt, stellt sich also noch einmal der sportlichen Herausforderung und will seinen „Silberpfeil“ wieder durch die BAB-Abfahrt Nieder-Olm Süd lenken.
Was früher eine Randnotiz gewesen wäre, verselbstständigte sich jetzt in den sozialen Medien explosionsartig. Die Nordschleife des Nürburgringes wegen Bauarbeiten gesperrt, der Hockenheimring bereits in der Winterpause und jetzt diese Nachricht. Für alle Motorsportfreunde glich diese Info einem verfrühten Weihnachtsgeschenk. Und jetzt ging es erst richtig los. „Sport1“ hatte in Windeseile sein Programm umgestellt und wollte live berichten, „Auto, Motor und Sport“ stand spontan als Premiumsponsor bereit, doch das war noch längst nicht alles. Trotz der geringen Vorlaufzeit war spätestens am Freitag vor dem Spiel klar, hier passiert etwas Besonderes. Eine Karawane von Motorsportbegeisterten pilgerte gen Nieder-Olm, links und rechts der Autobahnabfahrt war schnell eine Zeltstadt errichtet und die besten Plätze blitzartig vergeben. Eiligst wurden Großbildleinwände errichtet, das Hinterland hatte mit einem Zusammenbruch, der für so einen Ansturm nur unzureichenden Infrastruktur zu kämpfen. Hinzu kam ein ominöses Zelt vor dem nur eine große Schiefertafel stand. „Kahmehlreiden für Bietschblats in Alzeih“ stand darauf, eine Gruppe Abiturienten, die ihren Wandertag an die Strecke verlegt hatten, schüttelte ungläubig den Kopf. „War wohl ein Legastheniker am Werk“ feixten sie, als sie gingen war das „h“ bei Alzeih gelöscht. „Soh ged Deutsch“ stand nun darunter…..
Samstag auf Sonntagnacht dann noch Mal helle Aufregung. Die zahlreichen Lagerfeuer am Rande der Rennstrecke wurden von einem „Air-Arabian-Piloten“ als Leuchtfeuer der Landebahn des Frankfurter Flughafens gedeutet, eine Hundertschaft der Polizei musste ausrücken. „Feuer aus sonst gibt es kein Rennen“ rief der junge Einsatzleiter ins sein Megaphon, das wirkte, noch in den Morgenstunden sah man die letzten Nachtschwärmer mit einer Polonaise barfuß durch die Glut laufen und singen „Volker kommt, heut ist der Tag an dem Volker kommt…….“
Ein Sonnenaufgang am Sonntagmorgen wie aus dem Bilderbuch, die Strecke trocken und die Fans in freudiger Erwartung, was sollte jetzt noch schief gehen ?
Die Abfahrt rückte näher und wieder einmal wurde deutlich, der Teufel liegt im Detail.
Müller „der Schnelle“, Teil der Originalbesetzung hatte wohl seinen Wecker falsch gestellt. Als er, als Einer der Letzten, zur Abfahrt kam war sein Platz bereits durch das „Nordlicht“ besetzt, hinzu kam noch Dieter J. der sich unverhofft einen Platz gesichert hatte. DIE Presse jedoch, hatte da bereits Schweißperlen auf der Stirn stehen, das Setup des Fahrzeuges war auf 3 Personen abgestimmt, konnte das mit zusätzlicher Last gut gehen ? Müller „der Schnelle“ schien das alles nicht bedacht zu haben und sicherte sich ganz selbstverständlich einen Platz im Verfolgerfahrzeug.
Die ersten absolvierten Meter klappten gut, die Einfahrt in die Nibelungenstraße in Alzey absolut geschmeidig, hochschalten in den 3.Gang, Kreiseleinfahrt am ARAL ohne Beanstandungen, DIE Presse entspannte sich langsam, Köbig-Kreisel, sauber rausbeschleunigt, der Wechsel von A61 auf A63 ist eh eine Vollgasstrecke und war, durch die Autobahnsperrung für den Individualverkehr, dieses Mal noch stressfreier zu bewältigen. Am Kontrollstand auch nur entspannte Gesichter. „Volker, nach dem Wörrstädter Stich geben wir dir volle Motorleistung frei“ quäkte der Boxenfunk, um kurz darauf dann doch hektischer zu werden. „Müller der Schnellere“ holt mit Riesenschritten auf, wir müssen an der Wörrstädter Abfahrt vor ihm sein, dann haben wir eine Siegchance. Sollte er dort abbiegen um eine Abkürzung über die Feldwege zu nehmen platzieren wir kurzfristig einen Traktor auf seiner Strecke. Allerdings hat er auf der Hinterachse Probleme mit seinen Reifen, jetzt Vollgas geben. „Müller der Schnellere“ verzichtete auf die Abfahrt in Wörrstadt, offensichtlich konnte sein Navi die hektische Eingabe nicht so schnell verarbeiten, der Vorsprung hielt. Und jetzt kam auch massive Bewegung in die erwartungsfrohe Nieder-Olmer-Fanbase, in der Ferne war der Silberpfeil erstmals zu sehen. Böller wurden gezündet, Raketen schossen in den Himmel, die Stimme des Außenreporters wurde lauter, ohne aber, detailversessen wie er war, das Publikum auf das vorzubereiten, was gleich kommen sollte. Immer wieder hörte man die Umschreibung „der Bremspunkt muss sitzen, der Bremspunkt muss sitzen“. Der Renault-Turbo Power-Motor lief einwandfrei, gerade in den hohen Drehzahlen ist er ja sehr störungsunanfällig, der Vorsprung gegenüber „Müller dem Schnelleren“ blieb konstant. Nur noch wenige hundert Meter dann sollte das Warten von abertausenden Fans ein Ende haben. Ausfahrt Nieder-Olm. Noch 300 Meter zeigte das Verkehrsschild am Autobahnrand an, 200 Meter, 100 Meter. Der Reporter verkündete nun was gänzlich Neues, „der Bremspunkt ist wichtig, ganz wichtig für den weiteren Verlauf…“. Da war der Silberpfeil schon auf den letzten Metern, Entschleunigungsstreifen sauber angefahren, die Besuchermenge schon fast in Ekstase, dann kam das was jeder wusste, der Bremspunkt musste sitzen ! Und er saß, punktgenau, wie man ihn besser nicht treffen kann. Dann kam Volkers Spezialdisziplin, locker (aus) rollen lassen, da macht ihm keiner was vor. Bremse kurz antippen, leichter Rechtsknick verbunden mit sofortiger Tempoaufnahme um den Geschwindigkeitsüberschuss in die gezogene Linkskurve mitzunehmen, eine Fahrt für die Geschichtsbücher, das „Volker-S“ war nicht besser zu fahren. Die Menge, längst im kollektiven Freudentaumel, war Teil eines historischen Nachmittages geworden, welcher kurze Zeit später, noch einmal mit einem besonderen Erlebnis getoppt werden sollte. „Der Bremspunkt, was macht er ?, er muss den Bremspunkt treeeeeeefffffffen“, die Stimme des Reporters überschlug sich derart das mit dem schlimmsten zu rechnen war. „Müller der Schnellere“ war im Anflug. Die Gesetze der Physik völlig missachtend, war ihm jeglicher Bremspunkt egal. Schon leicht schleudernd, kam er am „Volker-S“ an, in der Rechtskurve hatten gerade noch zwei Räder Bodenkontakt, es folgte eine Drifteinlage knapp an der Leitplanke vorbei um dann im Auslauf nach einer 360 Graddrehung mit qualmendem Motor stehen zu bleiben. Das eiligst herbeigeeilte Streckenpersonal befreite die grünlich im Gesicht angelaufenen Mitfahrer. Torkelnd schnappten sie nach Luft, „ich war ohnmächtig und als ich wieder zu mir kam sah ich Kamele“ hörte man den Beifahrer sagen. Ein eiligst durchgeführter Alkoholtest ergab überraschenderweise keinerlei positiven Befund. Dem Jubel der Fans tat all das keinen Abbruch, immer wieder flimmerten die Bilder des Tages über die Großbildleinwände, das Treffen glich mittlerweile einem Happening. Ein Nikolaus beschenkte die anwesenden Kinder, Bratwurstduft waberte über die Rennstrecke. Glühwein wurde ausgeschenkt und gefachsimpelt über Kupplungseinsatz und Bremstechniken , alles friedlich und ohne Randale, so wie es eben sein soll.
Kurz nachdem die Autobahn wieder für den Publikumsverkehr freigegeben wurde bog der HSV-Fanbus in die Abfahrt ein. Ein übereifriger Ordner leitete den Bus auf den Großraumparkplatz um, die HSV-Fans erst verdutzt, dann aber von der Atmosphäre so beeindruckt das sie Raum und Zeit vergasen und bis in die Abendstunden dort verweilten.
Die Spieler jedoch waren mittlerweile in der Halle angekommen, auf den Zuschauerrängen herrschte gähnende Leere. „Sind alle beim Volker-S“ hieß es von den Gastgebern, dass sich der Hauptprotagonist aber bei ihnen in der Halle aufhielt ahnten die Wenigsten.
„Müller der Schnelle“ war mittlerweile auch in der Halle angekommen, ob er zur Crew von „Müller dem Schnelleren“ gehört war in der Kürze der Zeit leider nicht zu recherchieren, allerdings äußerte er sich lobend über das von ihm beobachtete Spektakel.
Nicht unerwähnt bleiben soll auch die Tatsache, das sich nach dem Hinspiel eine neue, zusätzliche Fangruppierung gründete. Unter dem Namen „The grazy Dvorakos“ wollten sie uns zukünftig, allerdings nur in ( ! ) Nieder-Olm, unterstützen.
Der Sinn blieb für die sportlichen Protagonisten leicht nebulös, allerdings schien ihre Namensfindung in irgendeiner noch nicht näher definierten Beziehung zum Personal des HSV-Talentschuppens zu gehören.
Der Anpfiff des Schiedsrichters machte allen Anwesenden klar, jetzt zählt nur noch der Sport. Im neu gegründeten Fanclub machte sich Enttäuschung breit: „Roberto nix da ?, Schieri aber schon ? kauderwelschte der Einpeitscher. „Sinne schon enttäuscht“. So schnell wie sie gekommen waren verschwanden sie auch wieder, später sah man sie Slibowitz trinkend und Burek essend bis in die frühen Morgenstunden am „Volker-S“.
Der Start des HSV-Teams war durchaus erfolgreich. Der Nikolaus hatte Raketen-Max mit neuen Sportschuhen ausgerüstet und die passten augenscheinlich besser als die alten Treter. Das 0:1 war für die Gastgeber nicht zu verhindern, Raketen-Max frohlockte. Dem 0:2 durch Flo Kosiols Siebenmeter liesen die Gastgeber dann auch die ersten Tore folgen. Ein Spaziergang würde es nicht werden, dafür war man wieder einmal im Abwehrverband zu passiv, eine Dublette des Hinspiels. So wog das Spiel dann hin und her, die Partie jetzt absolut ausgeglichen. Mal Führung hier, mal Führung da. Beim HSV hatte sich jetzt das Aufbautraining von Clemens Kreisel bezahlt gemacht. Seit dem Winzerfestsonntag wurde er im Training kontinuierlich aufgebaut, eine Überforderung aber durch dezenten Spieleinsatz verhindert. Am vergangenen Donnerstag fand nun die finale Vertiefung unserer umfangreichen Spielzüge statt. Für ihn wurden deren drei aus unserem Portfolio herausgefiltert. Als da wären: Spielzug 1: Druff, Spielzug 2: Hoch un druff, Spielzug 3: Druff un roi . Die Anwendung und Herangehensweise blieb ihm selbst überlassen, man soll jugendliche Erwachsene nicht überfordern, geschweige denn ihnen Freiräume verwehren.
Seine Treffer zum 6:6 und 7:7 bestätigten uns in unserem Tun, er hatte jeweils die richtige Entscheidung getroffen. 21:23 Spielminuten gespielt, Spielstand 10:10, Auszeit HSV Alzey. Das sinnlose offensive Abwehrverhalten unserer Außenspieler wurde gerügt, Besserung von Diesen jedoch in Aussicht gestellt.
Handball-WM in Deutschland und Dänemark, das Aufgebot unserer Nationalmannschaft ist bereits veröffentlicht, völlig überraschend fehlte aber dabei der Name „Müller“. Wenn du auf internationalem Parkett auf so einen Rechtsaußen verzichten kannst müssen die aufgebotenen Alternativen schon Kracher sein. „Müller der Schnelle“ zeigte dann, warum es wohl ein Fehler war in nicht zu nominieren. 10:11, 12:13 und der Treffer zum Halbzeitstand von 12:17 waren seiner handballerischen Raffinesse zu verdanken.
Jetzt war also doch ein kleiner Vorsprung herausgearbeitet worden, entschieden aber war noch nix.
Die Gastgeber kamen entschlossen aus der Kabine, Ausdruck ihrer Entschlossenheit waren die Treffer zum 13:17 und 14:17, ein sich daran anschließender Konter entschärfte unsere „Katze“ im Tor. Augenscheinlich aber war das die Nieder-Olmer sich noch nicht geschlagen gaben. Gut nur das Flo Kosiol zwei Treffer zur 21:16 Führung beisteuerte. Allerdings war er davon so erschöpft das er sich anschließend 2 Minuten auf „der Strafbank“ ausruhen durfte, Clemens Kreisel erklärte sich solidarisch, nicht die beste Idee…
„Die Katze“ machte das was er ganz gut kann, Siebenmeter halten und das gleich zwei Mal hintereinander, dann noch ein eigener Treffer bei 4:6 Unterzahl zum 22:16, hätte schlimmer kommen können….
Nach der Unterzahl war Flo allerdings nicht gleich wieder im Flow, dem Siebenmetertreffer zum 23:17 folgte ein weiterer Strafwurf der mit „Törtchen“ ganz gut umschrieben ist, der gegnerische Torhüter soll schließlich auch in unserem Spielbericht erwähnt werden. Es entwickelte sich jetzt ein lustiges „Hase und Igel Spiel“. Der „Igel war unsere Katze“, der Hase wurde punktuell immer wieder von einem anderen Nieder-Olmer Spieler verkörpert. Die Gastgeber feuerten aus „allen Rohren“, die „Katze“ hielt zig freie Bälle. Einzig unsere Außen, Raketenmax und „Füchslein“ waren erbost. Sie wollten ihre konditionelle Überlegenheit im finalen Konterspiel demonstrieren, wurden da aber verbal eingebremst, das stieß nicht unbedingt auf Gegenliebe aber für sichtbare Heiterkeit auf der Auswechselbank. Das „Nordlicht“ besorgte jetzt die Treffer zum 17:24, 17:26 und 18:27, Raketenmax durfte noch einmal zum 18:28 einnetzen. Die letzten drei Treffer gehörten den Gastgebern, Endstand also 28:21 für den HSV Alzey. Trotzdem Ernüchterung nach dem Schlusspfiff, da wo sonst nach solchen Ergebnissen eine „Humba“ absolviert wird und die Fans den Spieler des Tages auf die Tribüne rufen herrschte Stille, eine beängstigende Stille die nur von einem in der Ferne stetig lauter wahrnehmbaren Geräuschpegel unterbrochen wurde. „Sie kommen auf der anderen Seite zurück“, kollektives Staunen, offene Münder beim Rennsportpublikum, Volker-S 2.0 ? Der Reporter war gerade dabei die Details zu erklären, hatte aber keine Möglichkeit mehr dazu, die Menge stürmte zur Autobahnauffahrt Richtung Alzey.
Diese Info drang relativ zügig zur Halle durch, „nochmal geht heute nicht“ gab Volker intern bekannt. Die ursprünglich auf dem Alzeyer Weihnachtsmarkt angedachte Punktomatveranstaltung musste somit verlegt werden, ein Chinese im Saulheimer Gewerbegebiet sollte das neue Ziel sein. „Müller der Schnellere“, schon eine Revanche witternd, war nicht einverstanden, das Regelwerk würde hier sehr flexibel angewendet. Die Mehrheit überstimmte ihn, kurz darauf sinnflutartig einsetzender Regen zeigte die Richtigkeit dieser Entscheidung.
So gehen die Herren 2 also als Tabellenführer ins Jahr 2019 und sind gleichzeitig DAS erfolgreichste Team im HSV Alzey. Im neuen Jahr sind wir die Gejagten und im Wintertrainingslager werden dann die Grundlagen für den Rest der Saison gelegt.

Wie sagte einst Fußballspieler Thomas Häßler

Ich bin körperlich und physisch topfit

DIE Presse meint: Genau das werden wir auch probieren hinzubekommen

Guten Rutsch oder auch Prosit Neujahr

Für den HSV spielten:
Tor: Jürgen Söhnle und Hans Moritz
Feld: Lukas Fuchs (1), Sascha Weinmann, Max Laubner (2), Clemens Kreisel (3), Volker Ahr, Thomas Müller (3), Michael Müller, Flo Kosiol (7/3), Ecky Hofrath (8), Torsten Hanzlik (4), Dieter Jacob